Initiative für eine Sorgfaltspflicht: Gespräch mit Minister Jean Asselborn

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Initiative für eine Sorgfaltspflicht: Gespräch mit Minister Jean Asselborn

von Fairtrade Lëtzebuerg

Luxemburg, der 8. Juni 2018. Im Rahmen der Erarbeitung des ersten Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte in Luxemburg haben sich Vertreter der Due-Diligence Initiative mit dem Minister vom zuständigen Ministerium Jean Asselborn getroffen.

Während dieses Treffens hat die Initiative ihren Vorschlag zur Verabschiedung eines Gesetzes vorgelegt, das transnationale Unternehmen mit Sitz in Luxemburg dazu verpflichtet, Risiken für Menschenrechte und Umwelt in ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu beurteilen und einzuschätzen. Gegebenenfalls müssten sie geeignete Abhilfemaßnahmen treffen. Schließlich sollten sie öffentlich über ihre Analysen und die ergriffenen Korrekturmaßnahmen berichten. Die Initiative hat zusätzlich auf den präventiven Charakter dieses Gesetzesvorschlags hingewiesen: so würden die Unternehmen zu korrektem Handeln angespornt und Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden vermieden werden.

Minister Asselborn seinerseits betonte, wie wichtig es sei, den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte zu verabschieden, um konform mit den gegenüber der UNO eingegangenen Verpflichtungen zu sein[1]. In Anbetracht des politischen Kalenders sei ein Gesetzesvorschlag, laut Minister Asselborn, allerdings in der derzeitigen Legislaturperiode nicht mehr möglich, und die Entscheidung werde in die Zuständigkeit der nächsten Regierung fallen.

 

Kontakt:

Jean-Louis Zeien, jean-louis.zeien@education.lu

Dietmar Mirkes, dietmar.mirkes@astm.lu

 

[1] Der nationale Aktionsplan wird die UN-Richtlinien für Wirtschaft und Menschenrechte umsetzen:

UN-Richtlinien für Wirtschaft und Menschenrechte

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Communiqué de Presse (787,7 KiB)

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