Das Ziel meines Projektes:
Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den fairen Handel.
Arbeitszeiten:
Ich
arbeite Montags bis Freitags 6 Stunden täglich. Manchmal gibt es
Projekte die am Wochenende stattfinden, diese Arbeitsstunden kann man
in den darauffolgenden Wochen aber einfach in Urlaub umwandeln
Büro:
Den
Großteil meiner Arbeitszeit verbringe ich im Büro, um mich auf die
unten angeführten Projekte vorzubereiten, informieren, organisieren,
usw. Das Arbeitsklima im Büro ist ein sehr angenehmes, was durch das
gute Verhältnis zu den ArbeitskollegInnen noch verstärkt wird und einem
das ganze EFD-Jahr sehr erleichtert.
Luxemburg:
Wie kommt man
überhaupt dazu in so einem Land wie Luxembourg seinen EFD zu machen?
Diese Frage hört man ziemlich oft, und ich beantworte sie immer mit der
gleichen Antwort: Glück, Zufall, oder wie immer man das nennen will.
Weil für Menschen, die gerne im Grünen sind, das kulturelle Angebot
einer Großstadt nützen möchten, sich aber trotzdem nicht so gerne in
voll gestopften U-Bahnen verlieren, ist Luxembourg die perfekte Stadt:
Grün, klein, schön, sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz,
unheimlich viele Radwege,….
SNJ:
Service National de la
Jeunesse, unter anderem auch die Nationalagentur Luxemburgs, ist der
Organisator der Trainings für die Volontäre. Es ist aber auch ein mit
sehr freundlichen Mitarbeitern besetztes Büro, an das man sich
jederzeit wenden kann, wenn man mit irgendwelchen organisatorischen
Fragen nicht mehr weiter weiß.
Volontäre:
Alle, die den EFD
machen, haben etwas gemeinsam: sie verlassen das Heimatland, das
elterliche Nest für eine lange Zeit, um sich auf neue Erfahrungen,
Bekanntschaften, usw. einzulassen. Und diese Gemeinsamkeit macht wohl
das unheimlich gute, freundschaftliche Verhältnis zwischen allen
Volontären aus. In Luxemburg ist die örtliche Nähe aller Volontäre noch
ein großer Pluspunkt. Denn so bedarf es nicht sehr viel Aufwand, jedes
Wochenende, aber auch während der Woche etwas gemeinsam zu unternehmen.
Das On-Arrival-Training am Anfang des EFD’s bietet hier eine sehr gute
Möglichkeit, alle anderen Freiwilligen ein bisschen besser kennen zu
lernen.
Sprachkurs:
Zwei Mal pro Woche besuche ich einen
französisch Sprachkurs. Mein Sprachkurs findet am Abend statt, wird
aber als Arbeitszeit angerechnet.
Fairer Handel:
In der
ersten Zeit, hatte ich sehr viel Zeit, mich über die Themen des Fairen
Handels zu informieren, Bücher zu lesen, im Internet Informationen zu
suchen, usw, da es doch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, sich
einmal ein bisschen in dieses Themengebiet einzuarbeiten.
Foires (Messen) :
Teilnehmen und Mitorganisieren von Messeständen, wie zb. Oeko-Foire, Foire de l’Etudiant,…
Während
der Messe liegt die Aufgabe darin, Leute über den fairen Handel zu
informieren, Produkte zu verkaufen und auch neue Mitglieder anzuwerben,
die sich bei TransFairJeunes engagieren wollen.
Krimi:
Wir sind gerade dabei, eine
interactive DVD über den Fairen Handel zu kreiren, wo ich auch manchmal
ein bisschen mithelfe, Informationen zu suchen, Texte zu schreiben,
etc. Einmal war ich auch bei den Dreharbeiten zu einer Filmszene dabei,
was für mich sehr interessant war.
Weihnachtsmärkte:
Vor
Weihnachten war ich manchmal auf Weihnachtsmärkten, wo ich gemeinsam
mit anderen Mitgliedern von TransFair-Jeunes Produkte aus dem fairen
Handel verkauft habe.
Sukuma:
Sukuma ist ein
alternativer Filmwettbewerb, wo es darum geht, die Idee für einen
Werbespot mit einem Thema des fairen Handels zu entwickeln. Unsere
Aufgabe ist hier, die Werbung in Luxembourg dafür zu übernehmen, da es
sich ja um ein in Deutschland entwickeltes Projekt handelt. Das heißt
ich gehe in Schulklassen und erkläre den Schülern wie das ganze
abläuft, um sie zu motivieren mitzumachen. Vor den Präsentationen in
den Schulen durfte ich auch an einer Pressekonferenz mit den
Organisatoren teilnehmen.
TransFair-Jeunes:
Transfair-Jeunes
ist die Jugendgruppe von TransFair Minka, die von meiner
EFD-Vorgängerin gegründet wurde. Die “alte” Gruppe löste sich aber
irgendwie wieder auf, und so war es auch meine Aufgabe, gemeinsam mit
meinem Arbeitskollegen wieder eine neue Gruppe aufzubauen. Mittlerweile
haben wir schon ca. 10 Mitglieder, die wirklich aktiv bei der Gruppe
mitmachen.
Zu meinen Aufgaben gehört hier, die Treffen zu organisieren, vorzubereiten,…
Bei den Treffen an sich besprechen wir anstehende Projekte, wie die Weihnachtsmärkte im Winter, usw.
Workshops:
Regelmäßig
gehe ich in Primärschulen, um mit den Kindern Workshops über den fairen
Handel in Zusammenhang mit Schokolade zu machen. Dabei können sich die
Kinder selber an der Produktion von Schokolade versuchen, und erfahren
spielerisch die Grundzüge des fairen Handels.
Ich hatte natürlich am
Anfang genügend Zeit, mich auf diese Workshops vorzubereiten, und ging
auch öfter mit meinem Arbeitskollegen mit, bevor ich die Workshops
alleine durchführte. Man lernt bei diesen Workshops nicht nur sich vor
einer Schülergruppe zu präsentieren sondern auch wie man das doch sehr
komplizierte System des fairen Handels kindergerecht aufbereiten kann.